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Fahrradrallye 2004 – Wo bleibt Gruppe 4?

Am 19.September trafen sich 16 Reit- und Voltikinder an der Reithalle, begierig drauf, an der von Ute, Janina und Ilka sowie einigen aktiven Reitern organisierten Fahrradrallye teilnehmen zu können. Bei tollstem Sonnenschein ging die Fahrt in 4 Gruppen zu je 4 Kindern los. Eine Reihe von Stationen waren anzufahren, viele Aufgaben warteten auf die Teilnehmer.

Als erstes musste ein Rätsel gelöst werden, welches als Lösungswort den Standort der ersten Station hatte: "Forsthövel" 

 Isa und ich warteten schon bei Schulze Forsthövel. Hier mussten die Kids von der Brücke aus mit zwei kleinen Eimern, die an einer Longe befestigt waren, einen großen Eimer mit Flusswasser befüllen. Klar, dass hier die beste Zeit gefragt war.

Ich sage euch, das war ein riesiger Spaß!! Vor allem als bei Gruppe drei einer der kleinen Eimer sich von seinem Henkel verabschiedete. (beim ersten Versuch Wasser zu bekommen )

Er trieb nun henkel- und longenlos im Fluss. Die Kinder waren entsetzt, wie sollten sie denn den Eimer so schnell wie die anderen Gruppen ganz voll bekommen?

Brauchten sie nicht – zumindest nicht ganz, wir gaben uns damit zufrieden, dass sie den Eimer halb befüllten.

Nach dem Wasserangeln ging es weiter durch die Allee bei Hof Schulze- Forsthövel. Hier wartete Annette schon mit dem Rollerslalom – Es wurde als Staffel gefahren. Als der letzte Teilnehmer der Gruppe den Slalom beendet hatte, wurde die Zeit gestoppt.

Dann schnell weiter am Kanal entlang zum Düker. Hier wurde nun gehüpft was das Zeug hielt, denn wir hatten mit Kreide Hüpf-Felder auf die auf die Straße gemalt. Janina konnte nachher tolle Geschichten erzählen, wie die Kinder es geschafft hatten, zu ihr zu kommen – über Bäche, Hügel usw. – uns war es allerdings ein Rätsel warum die Kids es geschafft hatten, überhaupt vom Weg abzukommen, es war doch alles geteert!!

Nun gut, vom Düker aus führte der Weg zu Familie Karbowiak. Hier gab es eine kleine Stärkung, mit der Ute schon wartete. Selbstverständlich musste eine weitere Aufgabe bewältigt und ein weiteres Rätsel gelöst werden. Das Lösungswort lautete „Scharmann“, die nächste Station, an der Kira und Viki mit der nächsten Aufgabe warteten.

Bei Scharmann mussten sich die Kinder in Kartoffelsäcke zwängen und die Weide auf und ab hoppeln. Als Belohnung durfte von den Gruppen anschließend das letzte Rätsel gelöst werden, welches als Lösungswort „Reithalle“ liefert. Das Bedeutete: auf die Drahtesel und los zur Halle. Dort wartete schließlich die letzte Aufgabe und die Würstchen!

An der Halle wartete dann die letzte Aufgabe, ein Hindernisparcours, der im Stile eines Nationenpreises absolviert werden sollte. Hätte auch alles super in den Zeitplan gepasst, wenn da nicht die 4 Gruppe gegeben hätte....Die Geschichte mit Gruppe 4 war so eine ganz spezielle Angelegenheit.

Isa und ich warteten, nachdem Isa den Eimer, den Gruppe 3 verloren hatte, unter vollem Körpereinsatz aus dem Fluss gerettet hatte, auf die letzte Gruppe bei Forsthövels Wir warteten, warteten, warteten...... Gruppe 4 kam und kam nicht. 

Nachdem wir 20 Minuten vergebens gewartet hatten wurde die Basis angerufen: „Wo bleibt Gruppe 4?““Kommt sofort“. 

Isa und ich kennen jetzt die neue Definition von SOFORT.... wir warteten und warteten und warteten.... nichts passierte. Wieder wurde die Basis angerufen, während Annette schon besorgt ihre Station verlassen hatte um zu fragen wo die letzte Gruppe bleibt. Ilka sagte zu mir, das die Gruppe schon lange unterwegs sei. 

Es waren mehrere Radgruppen an uns vorbeigekommen aber nicht unsere Kids!! Sofort wurde für unsere Sorgengruppe Gruppe 4 ein Suchtrupp losgeschickt. Zum Glück wurden sie schnell gefunden. Und wo? Unterwegs in Richtung Lüdinghausen, immer den Luftballons folgend – aber nicht zur nächsten Station bei Hof Forsthövel!

Gerade gestoppt ,drehte die Gruppe um und sauste in Windeseile zu Forsthövel um, trotzdem ihre Strecke noch zu fahren. Wir hatten inzwischen alles umorganisiert damit es für die Kinder nicht zu spät wurde.

Das Wassereimerbefüllen und der Rollerslalom wurde an der Brücke bei Forsthövel erledigt, dann ging es direkt zu Scharmann um Sack zu hüpfen. Dort hatten Kira und Viki die Gruppe 3 gebeten auf Gruppe 4 zu warten, damit ein weiteres Verfahren ausgeschlossen werden konnte. Denn wer weiß, wohin die Gruppe sonst noch so abgebogen wäre oder wem oder was sie sonst gefolgt wären? (Scherz)

Als dann endlich die letzen beiden Gruppen mit 60 min Verspätung ankamen, wurde sofort der Hindernisparcours gestartet. 

Zum Abschluss hat Ilka sich als Grillmaster versucht und alle mit leckeren Würstchen versorgt. Es war ein schöner Tag mit viel Spaß!

Ich hoffe, es gibt nächstes Jahr eine dritte Auflage der Rallye.

Eure Simone

 



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