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Jahrzehntelanger Einsatz für den Reiternachwuchs

Auch der Nachwuchs des JBK bedankte sich bei Wilhelm Bertling und
seiner Gattin
für den über Jahrzehnte engagierten Einsatz bei der Reitausbildung.
Foto: -lyn-
Jahrzehntelanger Einsatz für den Reiternachwuchs
-lyn- Senden. Westfalen gilt als Pferdemetropole und Senden bildet hier keine Ausnahme. Und als feste Institution in der Reitausbildung des jungen Nachwuchses gilt Wilhelm Bertling. Mit Leib und Seele war er Betreiber eines Ponybetriebes. Doch seine geliebten Vierbeiner haben jetzt ein neues Zuhause gefunden.
Wilhelm Bertling gab nach 27 Jahren intensiver Arbeit seinen Reitbetrieb auf. Beim Turnier des Jagdhornbläser Korps (JBK) am vergangenen Wochenende dankten ihm der Verein, seine Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern für seinen Einsatz. Mit Tränen in den Augen nahm er Abschied. Wilhelm Bertlings lag vor allem daran, die Freude am Reitsport und der Natur an die Jugend weiterzugeben.
Einen Schulbetrieb wird es weiterhin geben. Wir gehen davon aus, dass der Schulbetrieb ab dem 1. Juli so weiterläuft wie bisher, so Birgit Schneider-Neuenburg vom Vorstand des JBK. Mimi und vier weitere Ponys sind bereits in die Stallungen des Reitvereins eingezogen, weitere werden noch folgen. Die Reitlehrer, die schon bei Bertlings Unterricht erteilten, werden diesen beim JBK fortsetzen. Einige Neuheiten gibt es aber schon. So werden künftig Longenstunden für Anfänger angeboten und in den Ferien die Reitstunden fortgesetzt. Interessierte können sich bei Birgit Schneider-Neuenburg melden.
Westfälische Nachrichten - 25. 05. 2003 |