Martin Habernoll wählt Tempo richtig
-hbm- Senden.
Als
sie am Freitagabend nass bis auf die Haut und kalt unter die wärmende Bettdecke
krochen, da hatten die Verantwortlichen des RV JBK Senden nur einen Wunsch:
Besseres Maiwetter. Das wurde ihnen, den Aktiven und den Besuchern am Gut Wewel
tatsächlich zuteil. Am Samstag schwebten zwar ständig dicke Wolken über die
Anlage, doch gestern schien dann auch schon einmal die Sonne. So rückte auch
der Sport ins Blickfeld.
Die Springwettbewerbe am Samstag endeten mit einem M-Springen, das nach Fehlern
und Zeit entschieden wurde. Hier legte Martin Habernoll (RV Lüdinghausen) mit
Diva genau den richtigen Gang ein. Fast hätte das Paar die 50 Sekunden Grenze
geknackt, aber auch 50,37 Sekunden reichten zum Sieg vor Jens Kessel (RV Werne),
der mit Lyka zwei Sekunden länger unterwegs war. Dass Habernoll und Diva die
letzte Prüfung des zweiten Tages nicht zufällig gewannen, bewiesen sie vorher
bei einem Zeitspringen der Klasse L. Hier lagen sie aber nur vier Zehntel vor
Bernhard Gerdemann (Greven) und Little King. Bei den Frauen ging der Sieg in
dieser Prüfung an Wencke Austrup, die mittlerweile beim RV Coesfeld-Lette
gelandet ist, mit Gladys. Sie nahm der Zweitplatzierten Silke Deipenbrock (RV
Senden) mit Dynastie mehr als zwei Sekunden ab. Birgit Baumhöver (RV Ascheberg)
folgte mit Rigolette auf Rang drei. Sie war mit Donar deutlich schneller, ein
Abwurf am letzten Sprung kostete aber den Sieg. Bei den ersten L-Dressuren der
beiden Turniertage holte Jaqueline Gilles eine Siegerschleife nach Ascheberg.
Mit Discus sahen sie Richter sie deutlich vor Kathrin Mittelmann
(Selm-Bork-Olfen) und Deniero F.M. Für Ascheberg hatten sich nach Nicola
Fallenberg und Duplo auch Fabian Hammerschmidt und Diabolo in einem
A-Stilspringen in die Siegerliste eingetragen.
Hier gelang auch Ricarda Schaperdot mit Chivas in der zweiten Abteilung ein
Sieg für den Ausrichter. Es blieb an den ersten beiden Tagen der einzige JBK
Sieg. Auf den Plätzen war alles in bester Ordnung. Die Investition vor fünf
Jahren hat sich gelohnt. Die einzigen Probleme taten sich beim Parken auf. Statt
mit Hilfe eines Schleppers die ausgewiesene Wiese zu nutzen, zogen viele
Besucher es vor bis zu einem Kilometer vor dem Turnierplatz an der Straße zu
parken. Dort ging es für Besucher nur langsam voran.
09. Mai 2004 | Quelle:
Lüdinghausen siegt

-hbm- Senden. Der Springpokal der
Westfälischen Nachrichten im Altkreis Lüdinghausen ging gestern Mittag in
Senden mit acht Mannschaften in die zehnte Runde. Von den großen Vereinen
fehlte auf der Anlage am Gut Wewel nur der RV Lützow Selm-Bork-Olfen.
Die Aktiven erwartete eine interessante Runde. Wer nur auf den Faktor Zeit
setzte, wurde schnell von Fehlern eines besseren belehrt. So gelang es
Parcourschef Fritz Ibershoff das Feld auseinander zu dividieren, ohne dass die
Ergebnisse der Stoppuhr allein entscheidend waren.
Der Sieg ging an den RV Lüdinghausen. Die Mannschaft musste im Endergebnis der
drei besten Aktiven nur einen kleinen Zeitfehler, der sich Thomas Tönnissen mit
Del Piero eingehandelt hatte, mitnehmen. Herbert Hölper und Pritty Woman sowie
Dorothe Kock und Lord Castaldo kamen ohne Abwurf ins Ziel. Da störte es auch
nicht, dass Anno Sebbel als Startreiter einen Fehler produziert hatte. Platz
zwei ging an den Vorjahressieger JBK Senden, der mit vier Fehlerpunkten
hauchdünn vor dem Lokalrivalen RV Senden lag. Hier ritten Johanna Kurzen,
Janina Korves, Ricarda Schaperdot und Verena Böckmann. Ein Viertel Zeitfehler
trennte die beiden Mannschaften am Ende. Der Titelverteidiger der Gesamtserie,
der RV Herbern, sammelte zum Start sieben Fehlerpunkte, was den vierten Rang
ausmachte. Die Mitfavoriten auf den Gesamtsieg vom RV St. Georg Werne und RV St.
Hubertus Ascheberg folgten auf den Rängen fünf und sechs. Die Seppenrader
Mannschaft musste mit drei Reiterinnen auskommen und wurde vor dem RV
Drensteinfurt, der zwei Stürze zu beklagen hatte, Siebter.
09. Mai 2004 | Quelle: