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Datenflut und Regen hielten Helfer auf Trab
-sg- Senden. Nach kaltem Auftakt entwickelte sich am Wochenende ein
schönes Reitturnier auf der Anlage des RV Jagdhornbläserkorps. Dass dies trotz
widriger Umstände gelang, ist vor allem dem Einsatz vieler fleißiger
Ehrenamtlicher zu verdanken. Die WN warfen einen Blick hinter die Kulissen:
Wer hat denn da seinen Teller nicht leer gegessen?, scherzte ein Mitglied des
Reitvereins Jagdhornbläserkorps Senden angesichts des schlechten Wetters. Trotz
des andauernden Regens zum Turnierauftakt am Freitag, ließen die Helfer den
Kopf nicht hängen. Es kann nur besser werden, motivierten sich die Damen am
Dressur-Einlass der Reithalle, deren Kleidung mittlerweile bis auf die
Unterwäsche durchnässt war. Und mit ihrer Zuversicht hatten sie schließlich
Recht. Denn am Samstag gab es nur noch einzelne Schauer, weniger Wind und
wesentlich mehr Reiter und Pferde, die den Turnierplatz langsam aber sicher
füllten (WN berichteten).

Die Helfer und Organisatoren hatten alle Hände voll zu tun. In den
Dressurprüfungen mussten Protokolle zu den einzelnen Leistungen der Reiter
geschrieben werden, Aufgaben vorgelesen und die Starter in die Reithalle
eingelassen werden. Alle Ergebnisse noch schnell in den PC eingeben, Notizen der
Richter zur Meldestelle bringen, Ergebnisse ausrechnen und ab zur Platzierung.
Danach wieder zurück zur Meldestelle, um die nächsten Starterlisten zu holen,
auf die die nächsten Teilnehmer schon sehnsüchtig warteten.
Auch an der Meldestelle war am Samstag Hektik angesagt. Starterlisten drucken,
Reihenfolgen ermitteln, Nennungen abhaken, Fragen beantworten, telefonieren,
organisieren und und und Organisatorin Birgit Schneider-Neuenburg behielt dank
der Hilfe eines modernen Computernetzwerkes, einer neuen Telefon-Anlage und
vieler fleißigen Helfern in allen Situationen den Überblick.
Mit den Auswirkungen des Regenwetters hatten am Sonntag nur noch der
Parcoursdienst und die Autofahrer zu kämpfen. Der regendurchnässte Boden war
so aufgeweicht, dass viele Fahrer mit ihren Autos und Anhängern auf der
Parkwiese im Schlamm stecken blieben. Zwei Traktoren standen bereit, um den
Festgefahrenen aus der Patsche zu helfen und sie entweder zurück auf die
Straße oder in eine Parklücke zu schleppen.
Im Springparcours machten den Pferden der Boden nicht zu schaffen. Dem
Parcoursdienst umso mehr. Schlammige, glitschige Stangen aufzuheben und zurück
auf die Hindernisse zu legen, zählte an diesem Wochenende nicht zu den
Lieblingsaufgaben der Vereinsmitglieder. Dennoch verlief das Turnier sehr
zufrieden stellend. Keine verletzten Reiter für den Sanitätsdienst und auch
keine Blessuren bei Pferden, die von der Tierärztin Isabell von dem Busche
hätten behandelt werden müssen. Dennoch hatte die Veterinärin viel zu tun.
Als langjähriges Vereinsmitglied übernahm sie an allen drei Tagen den
Springeinlass und konnte somit den Abreite- und Springplatz in den Augen
behalten. Zusätzlich kontrollierte sie Pferdepässe, überprüfte Pferde auf
ihren Gesundheitszustand und half bei kleineren Verletzungen. Das Turnier nahm
am Sonntag mit dem M-Springen sein Ende. Für die Mitglieder des JBK stand am
Montag jedoch noch Aufräumen auf dem Programm, bevor an der Reithalle der
Alltag eintreten konnte.
10. Mai 2004 | Quelle:
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